Prüfaufgabe
Eine Anwesenheitsregel scheitert oft, weil Reflex oder Schatten das stärkste Objekt in der Region wird. Kontrast um das Sollmerkmal erzeugen, nicht um den hellsten Fleck. Durchlicht für freie Konturen mit diffusem Auflicht für vertiefte Merkmale vergleichen. Vorrichtung im Vollbild erhalten, damit ein versehentliches Vorrichtungsziel erkennbar bleibt.
Voraussetzungen und Kontrollmuster
Anwesenheit als sichtbares Merkmal an einer festgelegten Stelle definieren, nicht als beliebiges dunkles Objekt im Bild. Korrekte Montage, absichtlich fehlendes und verdecktes Merkmal mit menschlich protokollierten Antworten vorbereiten. Vorrichtung und zulässige Variation im Datensatz festhalten. Die Basis für feste Stationen trennt isolierte Komponenten über Kontrast; sie ist keine allgemeine semantische Erkennung und darf verborgene Teile nicht erschließen.
Kameraroute auswählen
Für ein festes kontrastreiches Merkmal ist eine monochrome Flächenkamera ein sinnvoller Anfang. Bei Bewegung während der Belichtung Global Shutter erwägen; eine kompakte intelligente Kamera braucht bestätigte Verarbeitung und E/A. Farbe ist gerechtfertigt, wenn sie die Entscheidung bestimmt. Hängt Anwesenheit von Tiefe oder Verdeckung ab, reicht ein Flachbild nicht aus.
Kontrollierten Versuch durchführen
Für Beleuchtungsvergleiche dieselben realen Teile verwenden; Kamera, Belichtung und Objektivposition festhalten. Die Prüfregion in Originalbildkoordinaten definieren und alle zulässigen Beladepositionen berücksichtigen. Ein Ausschnitt entfernt störenden Hintergrund, macht aber unsichtbare Merkmale nicht sichtbar. Vor Freigabe einer kleineren Region das Vollbild prüfen, besonders bei beweglicher Vorrichtung oder Teilelage.
- Jede Kontrolle bei möglichem Zugang mit Durchlicht und diffusem Auflicht aufnehmen.
- Zulässigen Merkmalsbereich in Originalkoordinaten markieren.
- Rohbild und Schwellenmaske auf konkurrierende Vorrichtungsregionen prüfen.
- Nach Lichtwahl alle Kontrollen wiederholen und die Region fixieren.
Ablaufplan
Vor Regionswahl vollständige Rohbilder vergleichen. Beleuchtung schafft Sichtbarkeit; die Region begrenzt den Ort der Bewertung.
- Vollbild
- Lichtkontrolle
- Prüfregion
- Sichtbares Ziel
Belege protokollieren
Lichtgeometrie, Belichtung, Trennung von Ziel und Hintergrund sowie Regionskoordinaten protokollieren. Durch Reflexe abgeschnittene Pixel markieren statt sie in einen Kontrastwert zu mitteln. Die Tabelle definiert physische Kontrollen; Beobachtungen je Lichtanordnung ergänzen.
Kontrastvergleich für irreführende Lichtwahl vorbereiten. Vorhanden und fehlend je Anordnung an gleicher Stelle mit identischen Rohparametern aufnehmen. Merkmals- und benachbarte Hintergrundregion vergleichen: bleiben Pixel getrennt oder überlappen Verteilungen? Mittelwerte verstecken lokale Schatten und Reflexe. Sättigung auf einer Kopie markieren, Original erhalten. Über erlaubte Beladelagen wiederholen. Nur in Mitte sichtbare Merkmale als Grenze dokumentieren, nicht den ganzen Bereich validieren. Verworfene Anordnung samt Fehlerbild für spätere Wartungsänderungen behalten.
| Kontrolle | Erforderliche Beobachtung | Entscheidungsgrenze |
|---|---|---|
| P: Merkmal vorhanden | Sichtbares Merkmal in zugeordneter Region | Anwesenheit benötigt gültige Belege |
| A: Merkmal fehlt | Region sichtbar; Sollmerkmal fehlt | Abwesenheit ist ein gültiger Fehler |
| O: Merkmal verdeckt | Merkmal nicht beobachtbar | Prüfung; Anwesenheit nicht erschließen |
Fehlerfälle eingrenzen
Eine Region außerhalb der Fehlstelle kann eine leere Montage akzeptabel erscheinen lassen. Eine dunkle Schraube oder Vorrichtungskante kann das Merkmal imitieren. Anordnung verwerfen oder Ort präzisieren. Morphologisches Schließen darf ein benachbartes Vorrichtungsteil nicht zum Ziel verbinden, nur um eine Komponente zu erzeugen.
Fehlereingrenzung
Ziel, Vorrichtungskante und gesättigter Reflex haben verschiedene Ursachen. Rohbild und Maske vergleichen statt jeden Vordergrund zu akzeptieren.
- Ziel
- Vorrichtungskante
- Reflex
- Verdeckung
Unabhängig validieren
Pro Versuch nur eine Lichtgröße ändern: Geometrie, Intensität oder Abschirmung des Umgebungslichts. Rohbildkontrast, Sättigung und Maske vergleichen, bevor eine Entscheidungsschwelle geändert wird. Gute und schlechte Anordnungen sichern. Entscheidend ist die Trennung relevanter Klassen über die zulässige Variation hinweg, nicht die schöne Darstellung eines einzelnen Musters.
Licht und Region müssen sichtbare Anwesenheit von sichtbarer Abwesenheit an jeder erlaubten Beladeposition trennen. Verdeckte Fälle offenlassen. Umgebungslicht an den erwarteten Grenzen wiederholen, bevor Kontrast als stabil gilt.
Region unabhängig prüfen: Merkmalsort im Vollbild zeigen und gespeicherte Koordinaten abgleichen. Vorhandenes Muster an Grenzen bewegen, gesamte unterscheidende Form muss bleiben. Fehlteil an gleichen Orten wiedergeben, restlichen Vordergrund als Vorrichtung, Schmutz oder Sollmerkmal identifizieren. Jede gezählte Region ohne Wunschentscheidung erklären können. Bei Fläche oder Morphologie Masken davor und danach sichern. Region darf Fremdbelege entfernen, nicht den Ort der Abwesenheitsprüfung. Nach Lichtmontage- oder Vorrichtungsänderung wiederholen.
Technische Übergabe fortsetzen
Lichtanordnung, Regionskoordinaten, Rohbilder und Masken für die Bewertung bereitstellen. Vor Auswahl von Deyi Vision Beleuchtung und Optik klären, ob eine Silhouette oder ein Oberflächenmerkmal benötigt wird. Den Ausschnitt nicht unbemerkt skalieren; Koordinaten- und Maßstabsumrechnungen im gespeicherten Ablauf ausdrücklich festhalten.
Originalbild und Ergebnisprotokoll gemeinsam sichern.
Quellen und technische Referenzen
Die Quellen erläutern Methoden und Grenzen dieser Anleitung. Beispielprüfungen dienen der Orientierung; die Produktionsabnahme benötigt Belege aus Ihren eigenen Mustern.
- Machine vision lighting basicsDeyi VisionGeprüft
- Image thresholdingOpenCVGeprüft
Komponenten- und Auswahlreferenzen
- Anlage für visuelle Inspektion
- industrielle Bildverarbeitung Kamera
- So berechnen Sie die Kameraauflösung für die Inspektion
- PCB-Steckerpin-Anwesenheitsprüfung
- Was ist industrielle Bildverarbeitung?
- Bildverarbeitungssysteme
- Komponenten von Bildverarbeitungssystemen
- Wie funktioniert ein Bildverarbeitungssystem?
- industrieller Barcode Leser
- Teilezählung: Kamera für getrennte Teile einrichten
- Teilezählung: Beleuchtung und Regionsgrenzen
- Teilezählung: verbundene und geteilte Regionen
- Teilepositionierung: Abnahme und Bewegungsübergabe
- Teilepositionierung: KI-gestützter Pixelablauf
- Teilepositionierung: Kamera und Koordinaten
- Teilepositionierung: stabiles Licht und Prüfregion
- Teilepositionierung: Ursache des Griffversatzes
- Anwesenheit: Abnahme und Linienintegration
- Anwesenheit: einen KI-gestützten Ablauf aufbauen
- Anwesenheitsprüfung: Kamera sicher einrichten
- Anwesenheitsprüfung: falsche Gutentscheidungen

