Kameras & Bildaufnahme

Synchronisierte Kameras unter Burstlast prüfen

Gleichzeitige Belichtung und gleichzeitige Bildankunft sind verschiedene Anforderungen. Belichtungsausrichtung und Überlastung des gemeinsamen Links getrennt prüfen.

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Synchronisierte Kameras unter Burstlast prüfen — Technische Illustration, kein Foto einer validierten Deyi-Anlage.
Technische Illustration, kein Foto einer validierten Deyi-Anlage.

Was der Test klärt

Gleichzeitige Belichtung und gleichzeitige Bildankunft sind verschiedene Anforderungen. Belichtungsausrichtung und Überlastung des gemeinsamen Links getrennt prüfen.

Dies ist ein herstellerneutraler Inbetriebnahmetest. Prüfen Sie vor Änderungen das Handbuch des konkreten Kamera-, Objektiv-, Sensor- oder Steuerungsmodells. Die Zahlen sind hypothetische Rechenwerte, keine Messungen von Deyi Vision und keine Produktspezifikation.

Betriebliche Voraussetzungen

Gemeinsamen Hardwaretrigger oder dokumentierte geplante Aufnahme nutzen. Bei PTP Unterstützung und Zeitstabilität prüfen; verriegelte Uhren beweisen keine gleichen Belichtungsstarts.

Festlegen, ob gleiche Belichtungszeitpunkte, synchronisierte Zeitstempel oder nur Bilder desselben Teils erforderlich sind. Unterstützung aller Kameras und Netzkomponenten prüfen. PTP-Lock beweist keine Belichtungssynchronität. Aufnahmefolgen eindeutig kennzeichnen und fehlende oder doppelte Mitglieder einer Gruppe erkennbar halten.

Prüfstand und Aufzeichnungen

Gemeinsames Blitztestziel oder Zeitausgänge, Kamera-IDs und Netzwerkzähler bereitstellen. Topologie, Paketabstand, Übertragungsverzögerung und Warteschlangentiefe erfassen.

Je Gruppe Teile-/Zyklus-ID, Kamera, Frame-ID, Belichtung, Triggerverfahren, Zeitstempeldefinition und Vollständigkeit protokollieren. Gemeinsame Links und Empfangsqueues erfassen. Ein gemeinsames optisches Ereignis oder dokumentierte Ausgänge auf gemeinsamer Messbasis beobachten. Deren Bezug zur Belichtung benennen; Softwareankunft ist kein Ersatz.

Test durchführen

  1. Alle Uhren beziehungsweise gemeinsamen Eingangssignale prüfen.
  2. 1000 Bildgruppen erfassen und Belichtungsversatz optisch oder über Ausgänge messen.
  3. Alle Kameras mit produktiver Nutzlast und Burstfolge betreiben; unvollständige Bilder und Queue-Wachstum erfassen.
  4. Bei nötiger Gleichzeitigkeit nur die Übertragung mit unterstützten Einstellungen staffeln; nach Neustart und Masterwechsel wiederholen.

Kameras zunächst einzeln prüfen, dann vollständige Gruppen aufnehmen und Mitglieder abgleichen. Belichtungsalignment mit dem gemeinsamen Ereignis messen, Transferende und Queue-Wachstum getrennt loggen. Nur unterstützte Übertragungsstaffelung verwenden; während Transportänderungen die Belichtung weiter prüfen, damit Empfangsverbesserung keine Synchronitätsverschlechterung verdeckt.

Hypothetisches Arbeitsblatt

Hypothetisch erzeugen vier Kameras je 2 MB bei 10 fps: 80 MB/s im Mittel, aber 8 MB je Burst. Bei angenommenen nutzbaren 100 MB/s dauert dessen Abfluss mindestens 80 ms ohne Overhead.

aggregate_payload = cameras * bytes_per_frame * fps
4 * 2 MB * 10 = 80 MB/s
burst_drain_time >= 8 MB / 100 MB/s = 80 ms
clock_offset != exposure_skew != delivery_skew
Hypothetisches Arbeitsblatt; ersetzen Sie alle Eingaben durch eigene protokollierte Werte.
GrößeHypothetischer WertBedeutung
Mittlere Nutzlast80 MB/sVier Kameras bei 10 fps
Daten je Gruppe8 MBVier Bilder zu 2 MB
Mindestabflusszeit80 msAngenommener Link ohne Overhead

Mittlere Nutzdaten beschreiben Dauerlast, Burst-Ablauf beschreibt kurzzeitige Linkbelastung. Nutzbare Bandbreite für den Pfad begründen oder messen. Beginnt der nächste Burst vor dem Abfluss, wachsen Queues trotz guter Durchschnittslast. Overhead und Empfänger berücksichtigen; die errechnete Mindestdauer ist kein Kamera-Timeout.

Prüfablauf

Prüfablauf

Belichtungen ausrichten und Übertragung in getrennte Zeitfenster verteilen.

  1. Ereignis
  2. Belichtung
  3. Übertragungsfenster
  4. Ankunft
Belichtungen ausrichten und Übertragung in getrennte Zeitfenster verteilen. Schematische Darstellung; Abstände sind nicht maßstabsgetreu.
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Nachweise interpretieren

Nachweise interpretieren

Zuerst Synchronität, dann Netzwerk und Queues prüfen.

  1. Uhrenprüfung
  2. Belichtungsversatz
  3. Burstlast
  4. Queue-Prüfung
Zuerst Synchronität, dann Netzwerk und Queues prüfen. Schematische Darstellung; Abstände sind nicht maßstabsgetreu.
Diagramm in voller Größe anzeigen

Gemeinsame Belichtung kann unterschiedliche Ankunftszeiten haben; gemeinsame Ankunft beweist keine gemeinsame Belichtung. Alignment und Transferende je Gruppe getrennt darstellen, unvollständige Gruppen sichtbar lassen. Ein stabiler Mittelwert reicht nicht, wenn seltene Ausreißer die Messung bewegter Teile ungültig machen.

Fehlersuche

  • Verluste je Trigger trotz genügender Durchschnittsrate sprechen für Burstkonkurrenz.
  • Ähnliche Empfangszeiten beweisen keine Synchronität; unterschiedliche Uhren machen Zeitvergleiche ungültig.

Fehler nur im Gruppenbetrieb anhand Empfangsstatistik und gemeinsamer Engpässe mit dem Einzelbetrieb vergleichen. Bei Zeitstempeldrift Zustand und Offset über den Lauf erfassen. Doppelte Kameramitglieder zunächst auf Zykluszuordnung prüfen. Nach Reconnect Gruppenkennungen und Uhrzustand erneut verifizieren; eine saubere Verbindung beweist keine synchronisierte Wiederaufnahme.

Abnahme und Übergabe

Separate Grenzen für Belichtungsversatz, Vollständigkeit und Ankunftsfrist festlegen. Stabile Uhren und begrenzte Queues bei schlechtester Burstfolge nachweisen; Wiederkonvergenz dokumentieren.

Archivieren Sie Rohdaten, Einstellungen, Musterkennungen und Entscheidungsgrenzen gemeinsam. Besprechen Sie die dokumentierten Anforderungen mit Deyi Vision anhand der verlinkten Produkt- und Vorbereitungshinweise.

Neue Gruppen müssen Alignment und vollständige Lieferung bei Produktionslast erfüllen, einschließlich anspruchsvollstem Format, Triggermuster und vorgesehener Netzlast. Fehlende Kameras oder Mitglieder müssen explizit ungültige Prüfergebnisse auslösen. Gruppenliste, Synchronitätsnachweise und Transportparameter archivieren; Kamera- und Bandbreitenänderungen verlangen gezielte Neuvalidierung.

Quellen und technische Referenzen

Die Quellen erläutern Methoden und Grenzen dieser Anleitung. Beispielprüfungen dienen der Orientierung; die Produktionsabnahme benötigt Belege aus Ihren eigenen Mustern.

  1. Precision Time ProtocolBaslerGeprüft
  2. Network-Related ParametersBaslerGeprüft

Technische Bewertung

Prüfproblem und Bildbelege gemeinsam besprechen.

Senden Sie Musterbilder, den aktuellen Aufbau und den fehlgeschlagenen Prüfschritt. Sichtfeld, Arbeitsabstand, Liniengeschwindigkeit und Abnahmekriterien erleichtern die technische Bewertung.

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