Was der Test klärt
Helligkeit und zusätzliche Ausgabebits verbessern Fehlererkennbarkeit nicht automatisch. Vergleichen Sie normierten Kontrast und Rauschen vor der Auswahl.
Dies ist ein herstellerneutraler Inbetriebnahmetest. Prüfen Sie vor Änderungen das Handbuch des konkreten Kamera-, Objektiv-, Sensor- oder Steuerungsmodells. Die Zahlen sind hypothetische Rechenwerte, keine Messungen von Deyi Vision und keine Produktspezifikation.
Betriebliche Voraussetzungen
Stationären schwach kontrastierenden Fehler und passenden Hintergrund mit fester Belichtung nutzen. Automatik und Bildverbesserung abschalten; Sensorbittiefe getrennt vom Ausgabeformat erfassen.
Vor der Verstärkungswahl zwischen Photonenmangel, Clipping, Quantisierung und Entscheidungsschwelle unterscheiden. Stabiles Licht und ruhendes Merkmal verwenden; Bewegungsunschärfe separat prüfen. Automatik und tonale Darstellung aus dem Messpfad entfernen. Sensorwandlung und Übertragungsformat unterscheiden: Ein größerer Zahlencontainer schafft nicht automatisch mehr Sensorinformation.
Prüfstand und Aufzeichnungen
Korrekte Dekodierung gepackter Rohdaten, gleiche ROIs und mindestens 100 Bilder je Einstellung vorbereiten. Clipping, Mittelwerte und zeitliche Streuung messen.
Passende Fehler- und Hintergrundregionen ohne Rand, Staub oder Sättigung wählen, sofern Sättigung nicht untersucht wird. Koordinaten, Gain-Regler, Belichtung, Format, Packing, Licht und Dateien erfassen. Eine Dunkel-/Schwachlichtaufnahme kann Offset und Signal trennen. Vor Vergleichen Vorzeichen, Packing und Skalierung der Auswertung prüfen.
Test durchführen
- Bei niedriger Verstärkung 8 Bit und unterstützte höhere Bittiefe ohne Belichtungsänderung aufnehmen.
- Mit zweiter unterstützter Verstärkung wiederholen und Format/Dekodierung prüfen.
- Mittelwert, Rauschen und CNR am selben Objektbereich berechnen.
- Tatsächlichen Detektor auf alle Bildgruppen und unabhängige Muster anwenden; Fehlentscheidungen erfassen.
Bei festem Licht und unbewegtem Ziel die Serie aufnehmen. Mittelwert und Variation mit dokumentierter Konvention bestimmen; zeitliche Bildvariation und räumliche Textur nicht unbemerkt vermischen. Die Fehlerentscheidung auf jedes Bild anwenden. Mit unabhängigen Gut- und Schlechtteilen wiederholen; ein sauberes Referenzmuster reicht nicht zur Freigabe.
Hypothetisches Arbeitsblatt
Die hypothetischen CNR-Werte verwenden die quadratische Kombination zweier ROI-Standardabweichungen. Eine Skalierung von 8-Bit-Werten auf 12 Bit ändert das Verhältnis kaum. Das ist kein EMVA-Sensortest und keine Erkennungsgarantie.
CNR = abs(mean_defect - mean_background) / sqrt(sd_defect^2 + sd_background^2)
8-bit example: abs(108 - 100) / sqrt(3^2 + 3^2) = 1.89
12-bit example: abs(1730 - 1600) / sqrt(48^2 + 48^2) = 1.92| Größe | Hypothetischer Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| 8-Bit-CNR | 1.89 | Hypothetisches Verhältnis |
| 12-Bit-CNR | 1.92 | Andere Skala, ähnliches Verhältnis |
| Relevante gesättigte Pixel | 0% | Beispielziel, vorab vereinbaren |
Die Kontraste werden durch die kombinierte Variation der gewählten Regionen normiert. Ähnliche Werte bei anderer Zahlenskala zeigen, dass mehr Stufen allein keine bessere Trennung beweisen. Textur, Festmuster und Lichtvariation wirken ebenfalls mit. Diese Statistik prüft die Anwendung; sie ist weder EMVA-Charakterisierung noch Aussage über alle Merkmale.
Prüfablauf
Prüfablauf
Verstärkung und Format bei konstanter Lichtmenge und Geometrie variieren.
- Niedrige Verstärkung
- Höhere Verstärkung
- 8 Bit
- Höhere Bittiefe
Nachweise interpretieren
Nachweise interpretieren
Signaldifferenz und Streuung zu einem Verhältnis kombinieren; Detektion separat prüfen.
- Signaldifferenz
- Rauschen
- CNR
- Detektion
Rohdaten für Messungen, einheitliche Anzeige für Sichtprüfung verwenden. Automatische Kontrastspreizung kann unterschiedliche Signalverteilungen gleich aussehen lassen. Histogramme beider Regionen und lokale Sättigung prüfen. Polarität und Ausdehnung des Fehlers erhalten: Ein guter Mittelwert kann einen kleinen kritischen, nicht mehr erkennbaren Abschnitt verdecken.
Fehlersuche
- Streifen oder riesige Werte können falsche Entpackung anzeigen.
- Clipping durch Verstärkung zerstört Kontrast; Histogramme vor Bewertung der Anzeige prüfen.
Sprünge nach Formatwechsel zuerst auf Decodierung und Normalisierung prüfen. Steigen Signal und Variation ohne bessere Entscheidung, Photonenangebot und Materialvariation untersuchen. Neue übersteuerte Gutteilpunkte erfordern weniger Belichtung/Gain und erneute Fehlerprüfung. Instabiles Licht nicht durch höhere Schwellen kaschieren, bevor die Instabilität geklärt ist.
Abnahme und Übergabe
Einstellung nur bei bestandenen Fehlentscheidungsgrenzen ohne relevante Sättigung und mit ausreichender Verarbeitungskapazität freigeben. Format und Dekoderversion speichern.
Archivieren Sie Rohdaten, Einstellungen, Musterkennungen und Entscheidungsgrenzen gemeinsam. Besprechen Sie die dokumentierten Anforderungen mit Deyi Vision anhand der verlinkten Produkt- und Vorbereitungshinweise.
Vorgegebene Clipping-, Stabilitäts- und Mindestfehlergrenzen mit beiden Klassen prüfen. Das Format durch die echte Pipeline einschließlich Konvertierungen validieren. Belichtung, Gain, Format und Skalierung gemeinsam freigeben. Änderungen an Licht, Oberfläche oder Decoder benötigen neuen Vergleich, unabhängig von der nominellen Bitzahl.
Quellen und technische Referenzen
Die Quellen erläutern Methoden und Grenzen dieser Anleitung. Beispielprüfungen dienen der Orientierung; die Produktionsabnahme benötigt Belege aus Ihren eigenen Mustern.
- GainBaslerGeprüft
- Pixel FormatBaslerGeprüft
Komponenten- und Auswahlreferenzen
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- So berechnen Sie die Kameraauflösung für die Inspektion
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- Industriekamera vs. normale Kamera
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- PCB-Steckerpin-Anwesenheitsprüfung
- Basler Camera Selection · Englische Referenz
- Allied Vision Camera Selection · Englische Referenz
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